Frühling

Rasen vertikutieren

Durch Rückstände vom Mähen, durch Moos und abgestorbene Wurzeln bildet sich im Rasen eine Filzschicht. Diese kann mehrere Zentimeter dick werden. In der Folge kann das Wasser weniger in den Boden gelangen, es muss häufiger bewässert und mehr gedüngt werden. Vor allem aber ist der Rasen krankheitsanfälliger und auch weniger trittfest. Deshalb sollte der Filz ein- bis zweimal pro Jahr mit einem Vertikutiergerät entfernt werden – idealerweise im Frühling und Herbst. So erhalten Boden und Gräser Zugang zu Luft, Wasser und Nahrung.
 
Beim Vertikutieren wird die Filzschicht wie herausgekämmt. Benutzen Sie dazu ein spezielles Vertikutiergerät oder fragen Sie uns. Das Gerät besitzt rotierende Messer, die den Boden anritzen. Auf diese Weise wird der Filz herausgerissen, ohne das das Gras verletzt wird. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie nicht zu tief vertikutieren, sonst treffen Sie die Wurzeln der Gräser. Wir empfehlen, höchsten 3 mm unter der Oberfläche anzuritzen. Ausserdem sollten Sie den Rasen einmal längs und einmal quer bearbeiten, Spur für Spur wie beim Rasenmähen.

Die Voraussetzungen
Der Rasen sollte mindestens drei Jahre alt sein, bevor Sie zum ersten Mal vertikutieren. Ausserdem sollte der Boden leicht feucht sein (und nicht gefroren), die Oberfläche aber trocken. Dann heisst es, zuerst den Rasen bis auf etwa 2 Zentimeter abmähen, das Material entfernen und den Boden düngen. Dadurch schliesst sich die Grasnarbe schneller und das Wachstum der Gräser wird angeregt. Im Herbst empfehlen wir einen Dünger mit höherem Phosphor- und Kaliumgehalt. Das stärkt den Rasen für den Winter.
 
Vertikutieren strapaziert den Rasen. Gehen Sie deshalb nach der Behandlung nicht auf ihm herum. Weist die Grasnarbe nach dem Herausschneiden des Filzes grössere Lücken auf, kann eine Nachsaat abhelfen. Übrigens: Das Wort Vertikutieren stammt ursprünglich aus dem Englischen und setzt sich zusammen aus «vertical» und «cut».

Buchsbaumzünsler
 
Der Buchsbaum gilt als pflegeleicht und langlebig. Kein Wunder ist er so beliebt. Leider ist er dies auch beim Buchsbaumzünsler: Der Schädling aus Asien ist seit einigen Jahren auch in der Schweiz aktiv. Mit regelmässigen Kontrollen und den richtigen Massnahmen kann man ihm entgegenwirken.
 
Zu Beginn ist der Schaden kaum zu sehen, die Raupen des Buchsbaumzünslers beginnen ihr Werk im inneren Teil des Gehölzes und sind dort gut geschützt. Erst wenn sie die Blätter an der Oberfläche fressen, fallen sie auf. Mit zunehmendem Zünslerfrass kommt es oft auch zur Pilzerkrankung. Diese schwächt den Buchs noch mehr. Beugen Sie rechtzeitig vor und weisen Sie auch Ihre Nachbarn darauf hin.
 
So bekämpfen Sie ihn
Am wichtigsten ist die wöchentliche Kontrolle aller Buchsbäume. Kontrollieren Sie vor allem den inneren Teil der Pflanze auf Raupen, Frass- und Kotspuren. Bei kleinem Befall können die Raupen von Hand abgelesen werden (Der Kehrichtabfuhr mitgeben). Bei starkem Befall oder bei grossen Pflanzen sind Pflanzenschutzmitteln nötig – je nach Grösse der Raupen ungiftige Bazillenmischungen oder giftige Substanzen, biologische oder synthetische. Wir beraten Sie dazu gerne.
 
So erkennen Sie ihn
Die Raupen spinnen sich zu ihrem Schutz zwischen Blättern ein. Diese Gespinste sind weisslich. Pro Jahr entwickeln sich zwei bis drei Generationen, die letzte Generation überwintert als Puppe. Im Frühling fangen die Raupen an zu fressen. Sie sind gelb bis dunkelgrün und können 5 cm lang werden.
 
Nach vier Wochen verpuppt er sich für eine Woche. Aus der Puppe schlüpft ein weisslicher bis grauer Falter mit langen Fühlern; die Flügelränder sind braun. Die Falter sind schnelle Flieger. Während des etwa zweiwöchigen Lebens werden neue Buchspflanzen angeflogen und dort auf den Blattunterseiten gelbliche Eierkolonien abgelegt. Nur nach wenigen Tagen schon schlüpfen junge Räupchen, die sofort mit der Frasstätigkeit beginnen. Hauptfrasszeiten sind Mai und August.

Gerne beraten wir Sie zum Winterschutz auch persönlich

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